Guida Alla Versilia



Auf der Entdeckung des Naturwunders der Garfagnana

Garfagnana Landschaft

Die Garfagnana ist eine Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit zwischen dem oberen und mittleren Tal des Flusses Serchio, den Apuanischen Alpen im Westen und den Apenninen im Osten. Wälder, Schlösser und mittelalterliche Dörfer sind schlüssige Beweise für eine alte Kultur, die auch heute noch ihre lokalen Sitten und Gebräuche pflegt. Durch die intakte Naturlandschaft wanderten einst Pilger, Heilige, Wanderimker und Armeen. Hier ist der Aufenthalt eine Entdeckung natürlicher Wildnis , schattiger Schluchten und idyllischer Täler, die von den felsigen und schroffen Gipfeln der Apuanischen Alpen und dem grasbewachsenen Apennin umrahmt sind.

Garfagnana Fluss

Die Besucher treffen hier auf ein Land, in dem die Gastfreundschaft, die Lebensfreude und ein bescheidenes Leben im Vordergrund stehen. Die üppig gedeckten Tische werden durch die vielen lokalen Produkte
bereichert und die Gesellschaft der Einheimischen lässt die wahren Werte des Lebens entdecken. Zu den Spezialitäten gehören Weine, Käse, Pilze, Brot, Obst, Honig, Polenta und Bachforellen.

Garfagnana Castelnuovo
Foto: Castelnuovo Garfagnana

Castelnuovo Garfagnana ist der Hauptort. Der Dichter Ludovico Ariosto lebte hier als Gouverneur der Garfagnana. Trotz der Bombardierung des Zweiten Weltkrieges, ist die Festung Ariostesca einwandfrei erhalten geblieben. Der ursprüngliche Bau geht auf das zwölfte Jahrhundert zurück. Sie enthält aber auch viele Elemente der Renaissance. Heute beherbergt sie die permanente Ausstellung „Die Ligurier im oberen Tal des Serchio“. Gezeigt werden Funde aus der Bronzezeit und Siedlungsplätze der Ligurier. Lohnenswert ist auch eine Besichtigung des Doms, der den Heiligen Peter und Paul geweiht ist. Besonders eindrucksvoll ist ein abendlicher Spaziergang entlang der mittelalterlichen Stadtmauer.

Garfagnana Teufelsbruecke
Foto: Die Teufelsbrücke in Borgo a Mozzano

Borgo a Mozzano wird von dem Kloster des heiligen Franziskus überragt. Das malerische Örtchen besteht aus einer langen Reihe von alten Gebäuden, wie dem Vikarpalast (Palazzo del Vicario), dem heutigen Rathaus. Das wahre Symbol des Ortes ist die „Teufelsbrücke“ (Ponte del Diavolo), deren Ursprünge sich in Geschichten und Legenden verlieren. Die wunderbare Architektur der Brücke wird von den Spiegelungen im Wasser unterstrichen.

Weitere romantische Bergdörfer sind Coreglia Antelminelli, Ghivizzano, Fabbriche di Vallico, Bagni di Lucca und Barga.

Weiterführende Informationen:
Die Landschaften der Toskana
Die Bergregionen der Toskana




Carrara, die Stadt des Marmors

Carrara ersteckt sich am Ufer des Carrione und wird von Massa durch die Huegelkette Colline di Candia abgetrennt. Seit ueber 2000 Jahren ist Carrara ein Synonym fuer qualitaetvollen Marmor, der in den nahegelegenen Apuanischen Alpen gebrochen wird. Die Stadt verfuegt sogar ueber ein eigenes Marmormuseum.

Marmor ist das Material, mit dem die Aussenmauern des romanischen Doms, errichet zwischen dem 11. und 13 Jahrhundert, verkleidet wurden. Ebenso wie Massa verfuegt auch Carrara ueber einen Palazzo Cybo-Malaspina, her heute Sitz der Akademie der Bildenden Kuenste ist. Erwaehnenswert ist desweiteren die anmutige Piazza Alberica mit dem Gigantenbrunnen, der Andrea Doria gewidmet ist.


Marmorsteinbruch von Carrara


Die imposante Marmorfassade des Doms zu Carrara




Ein Besuch im Archaeologischen Bergbaupark von San Silvestro

Der archaeologische Bergbaupark von San Silvestro bei Campiglia Marittima erlaubt es den Besuchern, die geschichtlichen Etappen der Bergbautaetigkeit in den Huegeln von Campiglia nachzuvollziehen. Der Park liegt in einer wunderschoenen Naturlandschaft um das befestigte Dorf Rocca San Silvestro an den Haengen des Monti Calvi.

Das Dorf entstand im Mittelalter zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert auf Initiative der Adelsfamilie Della Gherardesca, welche an den reichhaltigen Erzvorkommen des Gebietes stark interressiert war, besonders an dem schon in etruskischer Zeit abgebauten Kupfer und silberhaltigen Blei. Die Residenz der Herrschaftsfamilie befand sich im hochgelegenen Teil der Siedlung und besitzt eine Verteidigungsmauer. In der Naehe lag die Kirche, waehrend sich das bewohnte Zentrum am Fuss der Anhoehe befand.

Im 12 Jh. folgte den Herren Della Gherardesca die Familie Della Rocca, unter der sich der Ort, dokumentiert durch die noch heute sichtbaren Bauwerke, wirtschaftlich beachtlich entwickelte. Die rekonstruierte Wehrmauer war mit einem befestigten Zugangstor und einer vorgelagerten steinernen Treppe ausgestattet. In der Herrschaftsresidenz wurden ein weiterer quadratischer Turm und drei Zisternen errichtet.

Archaeologischer Berbaupark von San Silvestro
Via di San Vincenzo 34/b
57021 Campiglia Marittima
Fuer Anmeldungen: Tel: (0039) 0565/226445




Ein Besuch in Populonia

Populonia gilt as eine der bersterhaltensten etruskischen Siedlungen der Toskana. Populonia ist als Kolonie Volterras entstanden und erstreckt sich am herrlichen Golf von Baratti. Von hier kann man einen herrlichen Ausblick auf das ganze Tal und auf die Insel Elba geniessen. Die etruskische Stadt ist auf zwei Ebenen errichtet. Im 3. Jahrhundert vor Christus gelang Populonia unter roemische Herrschaft, deren Spuren bis heute Zeugnis tragen. Spaeter viel Populonia den Langobarden zu Opfer, die die Sieglung restlos auspluenderten und in Schutt und Asche legten.

Im 20. Jahrhundert nahmen mit der Entdeckung zahlreicher Graeber auf den Anhoehen Poggio die ersten Ausgrabungen der antiken Nekropolis statt.




Ferien Toskana – zur Trueffeljagd nach San Miniato

Stolz erhebst sich das mittelalterliche Staedtchen San Miniato auf einem sanften Huegel entlang des Arnos zwischen Florenz und Pisa. Im Mittelalter war San Miniato oftmals das Zentrum bittester Kaempfe beider Staedte. Eine edle, seltene und wertvolle Frucht macht das Staedtchen auf der ganzen Welt beruehmt: der weisse Trueffel.

Von Mitte bis Ende November findet das San Miniato Trueffelfestival statt, zu dem Liebhaber des Trueffels aus der ganzen Welt anreisen. Abenteuerlustige haben hierbei die Gelegenheit mit ausgebildeten Hunden an einer Trueffeljagd teilzunehmen.

Informationen hierzu unter: San Miniato Trueffelfestival

San Miniato ist aber auch ausserhalb der Trueffelsaison einen Besuch wert. Das Staedtchen scheint seit dem Mittelalter in eine Art Dornroeschenschlaf verfallen zu sein. Die Moderne fand hinter den Stadtmauern keinen Zutritt. Ruhe und Frieden macht sich breit.


Ein Blick auf das romantische Staedtchen San Miniato, der Heimat des weissen Trueffels

Zu den Sehenswuerdigkeiten zaehlen die Kathedrale, die Kirche und das Kloster des hl. Franziskus, und der bischoefliche Palast. Das Staedtchen ist geballt von mitteralterlichen Bauten und Palaesten, und jeder stellt fuer sich eine mittelalterliche Attracktion dar.

Last Minute Toskana

Ein verlaengertes Wochenende in einem unabhaengigem Landhaus, inklusive romantischem Abendessen bei Kerzenschein und einem Toskana Kochkurs.




Die Valdera im Herbst – Emotionen in tausend Farben

Die Valdera – das Vergnügen eines Herbsturlaubes in der Toskana bei 20 Grad


Foto: livornoqueen www.flickr.com

In Volterra und in der Valdera, dem Tal des Flusses Era, vereinen sich die Natur und Gastfreundschaft mit der Geschichte und der Kunst entlang eines
jahrtausend alten Pfades, der von den Etruskern zu den Römern und vom Mittelalter bishin zur Renaissance reicht.

Zauberhafte Reiserouten, in deren Zentrum Volterra liegt, schlängeln sich durch ein naturbelassenes Territorium. Hier und dort Burgen, romanische Kirchen und mittelalterliche Dörfer. Ein ideales Ziel für einen Toskanaurlaub zwischen dem Frieden und der Ruhe des Landes und dem unerschöpflichen Kulturgut. Die Valdera liegt nahe den toskansichen Kunststädten Florenz, Pisa, Siena und Lucca und dem Meer. Die Einheimischen grantieren mit ihrer unverfälschten Herzlichkeit für einen angenehmen Aufenthalt ihrer Gäste.

Volterra bewahrt die stolze und edle Miene seiner Vergangenheit. Die berühmte Piazza dei Priori, einer der schönsten Plätze ganz Italiens, ist das Herzstück der Stadt. Die nüchternen Paläste, die ihn umzingeln, verleihen ihm seinen spektakulären Effekt. Zu den bedeutensten Sehenswürdigkeiten zählen la Torre del Podestà, der Palazzo Incontri und der bischöfliche Palast (Palazzo Vescovile). Der Palazzo dei Priori, ist das älteste Rathaus der Toskana. Ein weiteres Highlight ist das römische Theater.

Der Charme der Stadt liegt in ihrer Bescheidenheit. Auf den ersten Blick mag Volterra etwas düster wirken, doch nach und nach entdeckt man den geheimnisvollen Reiz dieser Etruskerstadt.

Mit ihren typischen Bestandteilen gibt die Küche der Valdera gerade im Herbst das Beste. Zu dieser Jahreszeit bieten die Wälder ringsherum reichhatltig Wild, Pilze und besten Trüffel. Die Monate Oktober und Novemer sind gefüllt mit unvergleichlichen önogastronomischen Veranstaltungen und Volksfesten.

Eines der bedeutendsten Ereignisse ist der Markt des Weißen Trüffels aus San Miniato, der am Samstag 25., Sonntag 26 und Freitag 31 Oktober 2008, sowie Samstag 1. und Sonntag 2. November 2008 in Volterra auf dem Piazza XX Settembre stattfindet. Alles dreht sich hier um den hoch geschätzen weißen Trüffel. Eine einmalige Gelegenheit, um einen der kostbarsten Früchte unserer Erde kennen und schätzen zu lernen. Außer dem Trüffel werden den Besuchern typische önogastronomische Produkte der Region Vorgestellt.

Urlaub in der Valdera

Nur einen Steinwurf von Volterra entfernt liegt das romantische mittelalterliche Städtchen Terriciola. Hier liegt das Langut Il Selvino, das sich ursprünglich im Besitz der florentinischen Adelsfamilie Pitti befand. In den letzten Jahren wurde das Haus renoviert und als Ferienanlage umgebaut, wobei die Struktur der Gebäude sowie der traditionelle, landwirtschaftliche Anbau in seiner ursprünglichen Form erhalten blieben. Von dem, mit Olivenbäumen bepflanzten Hügelrücken bietet sich ein fantastischer Bick in das Tal. Der Agritourismus bei Volterra bietet Unterkunft in urigen Feriewohnungen zu günstigen Preisen.

Serviceleistungen:
* Entspannendes Schwimmbad im grünen Freien (140 qm, 140 cm tief)
* Sonnenterrasse mit Liegenstühlen und Sonnenscirmen
* Spielplatz für Ihre Kinder
* Grosse Liegewiese mit Bäumen und Pflanzen
* Mountainbike, Motorroller- und Minibusverleih
* Waschmaschine
* Restaurant mit typisch toskanischer Küche nur für Hausgäste

Ausführliche Informationen zum Landgut und zu den Unterkünften unter:

Kontaktinformationen:

Agriturismo IL SELVINO
56030 Terricciola
Loc. La Sterza
Via Pieve de‘ Pitti 1,2,3
Tel. +39 (0)587/670132
Fax +39 (0)587/670817
Cell. +39 338 6209229
e-mail: ilselvino@ilselvino.it




„Dolcemente“ – Süßwarenmesse in Pisa

Zum dritten mal in Folge präsentiert die Stadt des schiefen Turms vom 17. bis 19. Oktober die süßesten, erlesensten und raffiniertesten Gaumenfreuden der Toskana. Dolcemente ist eine einmalige Gelgenheit um die Qualität der Produkte aus Eigenproduktion zu schätzen und gleichzeitig Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, mittelalterliche Dörfer und die faszinierende Landschaft des pisaner Hinterlandes zu besuchen.

Dank ihrer hiesigen landwirtschaftlichen Unternehmen, Röstereien und handwerklicher Laboratorien reiht sich die Toskana unter die europäischen Hauptzentren der Schokoladenfabrikanten und Süßspeisenhersteller höchster Qualität.

Für die Teilnahme hat der Veranstalter die 40 besten Unternehmen ausgewählt, die ihre Exquisitäten aus alten Rezepten und besten Zutaten herstellen.

Der historische Saal der Stazione Leopalda in Pisa wird die erlesenen Schokoladenfabrikanten und Süßwarenhersteller aus der gesamten Toskana beherbergen. Die Aussteller bieten den Besuchern Kostproben ihrer Exquisitäten und erklären den Interessenten die Besonderheiten des Produktionsvorganges.

Dank der Zusammenarbeit der Abteilung für internationale Beziehungen der Gemeinde von Pisa werden an der Messe auch erstklassige Hersteller aus den europäischen Partnerstädten Pisas wie Angers (Frankreich), Unna (Deutschland) und Kolding (Holland) teilnehmen.

Das Programm wird mit großartigen Werkstätten und der Leitung von Paul und Cecilia De Bondt, sowie mit vergnüglichen Aktivitäten für die Kleinen und einem bunten Vorstellungsprogramm abgerundet.

Mit einem Preis von nur 3 Euro können die Besucher die Produkte der verschiedenen Hersteller kosten. Im Preis inbegriffen ist ein kleiner Keramikteller mit dem Logo der Veranstaltung. Für Kinder unter 11 Jahren und für Erwachsene über 65 sind die Kostproben kostenlos.
Außerdem wird den Kindern ein kleines Geschenk überreicht.

Auch bei dieser Ausgabe nimmt Dolcemente große Rücksicht auf die Umwelt und vertritt die Philosophie des ökologischen Recyclings mit einer fazinierenden Dekoration aus Karton auf den Tischen und im Ausstellungsraum.

Veranstaltungsort:

Stazione Leopolda
Piazza Guerrazzi
56100 -Pisa

Öffnungszeiten:
Freitag, 17. Oktober von 16 bis 23 Uhr
Samstag, 18. Oktober von 10 bis 23 Uhr und Sonntag, 19. Oktober von 10 bis 20 Uhr

Arianna & Friends – Ihre Freunde in der Toskana

Dolcemente ist eine ideale Gelegenheit dem mittlerweilen kalten Deutschland den Rücken zu kehren und bei angenehmen Temperaturen von ca. 20 Grad in den Genuß der Toskana einzutauchen. Im Herbst, der Zeit der Weinlese , ist eine Reise in die Toskana besonders lohnenswert. In den malerischen mittelalterlichen Dörfen wird mit Wein- und Volksfesten die erfolgreiche Ernte gefeiert.

Die Reiseagentur Arianna & Friends bietete ihren Gästen traditionelle Spezialurlaube in der Toskana. Ziel der Agentur ist es den Besuchern die wahre Toskana mit ihren Bräuchen und ihren enogastronomischen Exquisitäten vernab des Massentourismus zu präsentieren. Arianna & Friends bietet ihren Besuchern Unterkünfte in Weingütern rund um den Chianti die mit verlockenden Spezialangeboten auf ihre Gäste warten.

Arianna & Friends S.r.l
Via Mazzini, 71- 55037 Peccioli (PI)
Telefon: +39 0587 691878
Fax: +39 0587 672088

Handy Arianna: +39 340 784 4938
Handy Massimo: +39 348 335 2039

Email-adresse: info@ariannandfriends.com
Web: http://www.ariannaandfriends.com

Foto Source: www.flickr.com




La Certosa di Calci (Pisa)

Die Kartause von Calci bei Pisa wurde 1366 gegründet. Pietro Mirante Hàndler von Pisa, ernannte mit einem, am 16. März jenes Jahres abgefassten Testament, den Geistlichen Nino zum Alleinerben. Dieser befolgte den Willen des Verstorbenen, eine Kartause bauen zu lassen, und erhielt im Mai des darauffolgenden Jahres die Zustimmung des Generalkapitels des Kartausenordens und des Erzbischofs von Pisa.

Die Entwürfe für den Bau schufen die Mönche größtenteils selbst, da sie die Tragweite der organisatorischen, religiösen und verwaltungstechnischen Probleme des Lebens innerhalb der Kartause besser beurteilen konnten. Dabei standen ihnen Architekten und Künstler verschiedener Herkunft zur Seite. Die zweifache Bedeutung des Einsiedler- und Klosterlebens, die sich architektonisch in der Wechselbeziehung zwischen Stätten der Meditation und Stätten der Begegnung ausdrückt, wird hier auch von ihren zwei Sinnbildern, der Zelle und der Kirche vertreten.

Die Kartause weist in ihrer Gesamtheit einen einheitlichen Charakter auf, der auch beim dort untergebrachten Museum zu bemerken ist. Durch den Eindruck, den Räumlichkeiten und Einrichtung vermitteln, ist uns die Möglichkeit gegeben, einen Einblick in das Leben der Kartause zu gewinnen.

Ein Teil der Ausstattung und der Gebrauchsgegenstände ist infolge der Auflösung des Klosters, die sich im Jahre 1808 zur Zeit Napoleons ereignet hat, leider verlorengegangen, übrig geblieben sind hingegen die Einrichtungsgegenstände aus den heiligen Stätten (Kirche und Kapelle) und aus den repräsentativen Örtlichkeiten (Fremdenherbergen, Refektorien und Mönchszellen).

Die für ihr künstlerisches Niveau bedeutendsten Bilder sind an den jeweiligen Altaren zu sehen. Darunter haben wir z. B. des Gemälde „La Madonna cui S. Bruno offre la Certosa“ („Die Madonna, der vom Heiligen Bruno die Kartause angeboten wird“). Dieses Werk wurde 1681 für den Hauptkirchenaltar von Baldassarre Franceschini aus Volterra ausgeführt. Erwähnenswert ist auch das, in der Kapelle des St. Bruno untergebrachte Gemälde, auf dem der Heilige selbst, in Kontemplation versunken, abgebildet ist (1623-26). Es ist ein Werk von Jacopo Vignali, auch wenn es gewöhnlich dem Vanni zugeschrieben wird.

Interessant ist auch das von Agostino Veracini für den Kapitelkapellenaltar angefertigte Werk, das im Archiv der Kartause dokumentiert ist. Veracini führte es 1751 aus: Es stellt den Seligen Niccolò Albergati, den Heiligen Francesco di Sales und den Heiligen Gorgonio dar.

Wenn man die Verzeichnisse aus dem XIX. Jahrhundert durchblättert, stößt man häufiger auf eine allgemeine Zuschreibung der Florentiner Schule, mit besonderem Hinweis auf die Schule des Bernardino Poccetti, wenn nicht sogar auf diesen Maler selbst. Dieses Beharren auf seine direkte oder indirekte Urheberschaft ist vielleicht aus der Tatsache zu erklären, daß er sich Anfang des XVII. Jahrhunderts in der Kartause aufhielt, nachdem er das Presbyterium des Kartäuserklosters von Florenz mit Fresken ausgemalt hatte (1591).

Information zur Besichtigung:
Certosa di Calci
Via Roma, Calci
Tel: (0039) 050/938430
Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 8:30 bis 18:30; es gibt stündliche Führungen.
sonntags und an Feiertagen von 8:30 bis 12:30
Die Kartause ist montags, 25.12, 01.01 und 01.05 geschlossen.
Eintritt: € 4,00; ermäßigtes Ticket: € 2,00

Extra Tipp:

Agritourismus in Pisa

Der Monat September ist einer der schönsten Monate für einen Besuch in der Toskana. Von Mitte September bis Mitte Oktober findet die Weinlese statt und in den Dörfern finden zahlreiche Weinfeste statt. Es wird mit kulinarische Köstlichkeiten, Weinproben, Musik und Tanz kräftig gefeiert.

Das Weingut „Fattoria Fibbiano“ liegt im Herzen der Toskana, in der Valdera an der Weinstraße entlang der Pisaner Hügellandschaft. Das Weingut bietet Unterkunft in typisch toskanischen Ferienwohnungen und verwöhnt seine Gäste mit Wein aus eigener Produktion.

Kontakt:
Fattoria Fibbiano
Via Fibbiano 2
56030 Terricciola (Pisa)
Tel: (0039) 0587 635 677
e-mail: info@fattoria-fibbiano.it
web: http://fattoria-fibbiano.it/de/




Wandern in der Garfagnana und im Lima Tal

Das La Garfagnana genannte Gebiet erstreckt sich längs eines großen Teiles des Flußlaufs des Serchio, der seinerseits zwischen den beiden Gebirgsketten der Apuanischen Alpen und des Apennin verläuft, wobei letztere vollkommen verschiedene landschaftliche Charakteristiken besitzen; dies führt zu einem einzigartigen, nur dieser Zone eigenen Panorama. Die Garfagnana erstreckt sich im nördlichsten Teil der Toskana und berührt die Grenzen mit der Lunigiana und dem emilianischen Teil des Apennin. Auch wenn das Gebiet bereits seit ältesten Zeiten von Ligurern und Römern bewohnt war, erhielt es erst in der Epoche Matildes di Canossa eine gewisse historische Bedeutung, als man wegen der Aufteilung der Region unter mehrere Stadtstaaten neue Verbindungswege zwischen der Emiglia und dem Tyrrhenischen Meer als Ersatz für die leicht bereisbaren Wege der Tiefebene suchen mußte. Deshalb ist die Garfagnana mit Dörfern, Klausen, Burgen, Pfarrkirchen und Brücken mittelalterlicher Prägung übersät, welche das Gebiet zu einem interessanten Anziehungspunkt für den Besucher werden lassen, der hier das Bedürfnis befriedigen kann, sich in freier Natur zu befinden und Gleichzeitig das Werk des Menschen durch die Jahrhunderte hindurch bewundern zu können.

Wandern in der Toskana

An den Zypressenreihen und versteckten Seen vorbei und über goldene Felder zu wandern, ist wohl eine der schönsten Arten, die Toskana für sich zu entdecken. Arianna und Friends organisiert herrliche Naturwanderungen durch Felder, Wälder, Weinberge und Olivenhaine.

Kontaktinformation:

Arianna & Friends S.r.l.
Tel: +39 0587 691878
e-mail: info@ariannandfriends.com
Web: www.ariannandfriends.com




BavieraFest in Pontedera – auf in die bayrische Toskana

Das Bavierafest findet am Markt und an der Hauptsstraße Toscaromagnola am Stadteingang von Pontederra statt, wo sich auch ein großflächiger Parkplatz befindet. Man erreicht Pontedera am einfachsten über die Autobahn FI,PI,LI (Florenz- Pisa-Livorno). In dem 1000 qm großen Bierzelt sorgt eine original bayrische Blaskapelle für jede Menge Stimmung.

Bei Schweinshaxn, original Nürnberger Bratwürstl, Riesenbrezl und Apfelstrudel erlebt man Bayern in der Toskana. Wie auf dem Oktoberfest gibt es auch hier ein Prosit auf die Gemütlichkeit und aus den Fässern des ingolstädter Herrnbräu fließen literweise Bier. Ingolstadt ist im übrigen die Heimat des bayerischen Reinheitsgebotes, dem ersten Nahrungsmittelgesetz der Welt. 1516 erließ hier der bayerische Herzog Wilhelm IV die Verordnung, daß das Bier nur aus Malz, Hopfen, Wasser und Hefe hergestellt werden darf.

Baviera Fest
vom 19.-29. Juni
täglich von 19:00 – 24:00 Uhr

www.comune.pontedera.pi.it

Pontederra:

Pontederra gilt schon seit Jahren als Zentrum für Landwirtschaft, Industrie und Handel. 1920 wurde hier die Firma Piaggio, dem größten Zweiradhersteller ganz Europas, gegründet. Lohnenswerrt ist in diesem Zusammenhang ein Besuch im Piaggio Museum, wo die Geschichte der Firma mit vielen Ausstellungsstücken dokumentiert wird.