
Die Garfagnana ist eine Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit zwischen dem oberen und mittleren Tal des Flusses Serchio, den Apuanischen Alpen im Westen und den Apenninen im Osten. Wälder, Schlösser und mittelalterliche Dörfer sind schlüssige Beweise für eine alte Kultur, die auch heute noch ihre lokalen Sitten und Gebräuche pflegt. Durch die intakte Naturlandschaft wanderten einst Pilger, Heilige, Wanderimker und Armeen. Hier ist der Aufenthalt eine Entdeckung natürlicher Wildnis , schattiger Schluchten und idyllischer Täler, die von den felsigen und schroffen Gipfeln der Apuanischen Alpen und dem grasbewachsenen Apennin umrahmt sind.

Die Besucher treffen hier auf ein Land, in dem die Gastfreundschaft, die Lebensfreude und ein bescheidenes Leben im Vordergrund stehen. Die üppig gedeckten Tische werden durch die vielen lokalen Produkte
bereichert und die Gesellschaft der Einheimischen lässt die wahren Werte des Lebens entdecken. Zu den Spezialitäten gehören Weine, Käse, Pilze, Brot, Obst, Honig, Polenta und Bachforellen.

Foto: Castelnuovo Garfagnana
Castelnuovo Garfagnana ist der Hauptort. Der Dichter Ludovico Ariosto lebte hier als Gouverneur der Garfagnana. Trotz der Bombardierung des Zweiten Weltkrieges, ist die Festung Ariostesca einwandfrei erhalten geblieben. Der ursprüngliche Bau geht auf das zwölfte Jahrhundert zurück. Sie enthält aber auch viele Elemente der Renaissance. Heute beherbergt sie die permanente Ausstellung “Die Ligurier im oberen Tal des Serchio”. Gezeigt werden Funde aus der Bronzezeit und Siedlungsplätze der Ligurier. Lohnenswert ist auch eine Besichtigung des Doms, der den Heiligen Peter und Paul geweiht ist. Besonders eindrucksvoll ist ein abendlicher Spaziergang entlang der mittelalterlichen Stadtmauer.

Foto: Die Teufelsbrücke in Borgo a Mozzano
Borgo a Mozzano wird von dem Kloster des heiligen Franziskus überragt. Das malerische Örtchen besteht aus einer langen Reihe von alten Gebäuden, wie dem Vikarpalast (Palazzo del Vicario), dem heutigen Rathaus. Das wahre Symbol des Ortes ist die “Teufelsbrücke” (Ponte del Diavolo), deren Ursprünge sich in Geschichten und Legenden verlieren. Die wunderbare Architektur der Brücke wird von den Spiegelungen im Wasser unterstrichen.
Weitere romantische Bergdörfer sind Coreglia Antelminelli, Ghivizzano, Fabbriche di Vallico, Bagni di Lucca und Barga.
Weiterführende Informationen:
Die Landschaften der Toskana
Die Bergregionen der Toskana







Die Galleria degli Uffizi gilt als einer der weltweit bedeutensten Museen. Der herrliche Plast, der das Museum beherbergt, befindet sich auf dem Piazza della Singliria. Cosimo I de’Medici beauftragte den Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des imposanten Palastes.
Populonia gilt as eine der bersterhaltensten etruskischen Siedlungen der Toskana. Populonia ist als Kolonie Volterras entstanden und erstreckt sich am herrlichen Golf von Baratti. Von hier kann man einen herrlichen Ausblick auf das ganze Tal und auf die Insel Elba geniessen. Die etruskische Stadt ist auf zwei Ebenen errichtet. Im 3. Jahrhundert vor Christus gelang Populonia unter roemische Herrschaft, deren Spuren bis heute Zeugnis tragen. Spaeter viel Populonia den Langobarden zu Opfer, die die Sieglung restlos auspluenderten und in Schutt und Asche legten.
Besuch des Dalaih Lamas in Pomaia; Foto: Amita Luce Infinita www.flickr.com
Buddhistische Moenche in Pomaia; Foto: andrea_turchi www.flickr.com
traumhafte Landschaftskulisse des Klosters; Foto: walter.volpi www.flickr.com



Zu Herbstbeginn beginnt das 